Heldenzitat

Web design is the creation of digital environments that facilitate and encourage human activity; reflect or adapt to individual voices and content; and change gracefully over time while always retaining their identity.

Schreibt Zeldman, stimmt also.

IEs unter OS X

Hmmm… wir haben gerade kurz ies4osx getestet – mittels Darwine kann man damit diverse Internet Explorer direkt in OS X laufen lassen. Erstes Testergebnis: wäre wirklich schön, aber so out-of-the-box noch nicht wirklich einsatzfähig: sehr langsam, stürtzt häufig ab etc. Mal sehen, ob man da noch etwas tweaken kann, denn laufen tut die Sache grundsätzlich… wäre wirklich ein schönes Tool für Tests…

Einige Minuten des Tests gingen übrigens mit Mimesweeper spielen drauf… das funktioniert super. 😉

Wahre Größe

1955 scheint ein guter Jahrgang für die Geburt eines Computergenies gewesen zu sein. Die TOP4 des Computer Weekly Polls Top 10 greatest IT people sind alle in diesem Jahr geboren: Steve Jobs, Tim Berners-Lee, Bill Gates und James Gosling. Ob das etwas zu bedeuten hat? Und was machen die 69er?

Ach ja, wo ich Tim Berners-Lee schonmal erwähne (ich kenne übrigens jemanden, dem hat TBL mal eine E-Mail geschickt – sorry…), der hat sich ja ernsthaft Großes vorgenommen. Im Grunde nichts, was er sich nicht schon vorher ausgedacht hätte, nun hat die Sache jedoch einen Namen – The Graph – der auch gut in einen Science-Fiction-Roman passen würde. Vor diesem sollte man aber noch Social Graph: Concepts and Issues lesen.

eee PC

Ich war so gespannt, aber so langsam halte ich es für einen Hoax: ASUS Press Release:

Der ASUS EeePC ist ab Dezember verfügbar.[…]Der empfohlene Verkaufspreis für Deutschland und Österreich beträgt € 299,- (inkl. MwSt).

Really Simple History

Really Simple History is a lightweight JavaScript library for the management of bookmarking and browser history in Ajax/DHTML applications. RSH serializes application data in an internal JavaScript cache so that bookmarks and the back button can be used to return your application to an earlier state.

Toronto, der verlorene Restbericht

Zugegeben, das hat jetzt ein wenig gedauert. Kurze Zusammenfassung der Ereignisse bis gestern: Dienstag abend trat ich den Rückflug nach ‘good old germany‘ an – von den beiden vorigen Tagen, angefüllt mit Vorträgen, Besuchen in Animationsstudios und bei Gamesoftwarefirmen, ziemlich geschafft – immer noch ohne Gepäck wohlgemerkt. Inzwischen hatte ich mir, mit freundlicher Unterstützung der kanadischen Regierung, die nötigsten Klamotten nachgekauft bzw. den Reinigungsservice des Hotels ausgiebig in Anspruch genommen, nun galt es, das ganze Zeug, samt Geschenken und Rechner ins Handgepäck zu stopfen und damit durch die Kontrollen zu kommen. Das klappte nicht wirklich, bereits beim Abflug in Toronto wurde mein viel zu breites Handgepäck moniert, was ich aber durch eine spontane Entrümpelungsaktion am Gate noch retten konnte: ich entledigte mich am dortigen Papiermülleimer einfach all der schönen Mappen und Mäppchen, einer Menge überzähligen Infomaterials und diverse Stadtkarten von Toronto. Mein Macbook durfte ich gnädigerweise in die Hand nehmen und dann passte die Tasche auch in diesen verdammten Maßkasten.

Der Rückflug verlief einigermaßen ereignislos: ich konnte natürlich nicht schlafen, habe stattdessen zweimal »Die Hard 4.0« gesehen, und »Mr. Bean macht Urlaub«, aus purer Verzweiflung und um das Ebenbild eines »fat american« neben mir zu ärgern, einfach damit er auch nicht zur Ruhe kam. Achja, merke: umsteigen in Heathrow ist wenig angenehm, zwischen den Terminals liegen Kilometer, sorry Meilen, und nur ein sehr kurzes Stück davon darf im Bus zurücklegen. Den Rest muss man laufen, hetzen, denn erst am Abflugterminal erfährt man das Gate seines Fliegers – von dort muss man dann nochmal bis zu 30 min. Weg zurücklegen. Außerdem wird man in London eindeutig am heftigsten gefilzt, die Beamten dort lassen einen dann tatsächlich auch die Schuhe ausziehen, »selbst Schuld« kann ich dazu nur sagen.

Glücklich in Hamburg angekommen hat mich wohl noch am Flughafen eine Flieger-mit-viel-zu-vielen-Menschen-Klimaanlagen-Grippe erreicht, gepaart mit Jet-Lag (diesmal wirklich), war ich dem Knock-Out nahe. Ich konnte mich zwar noch nach Hause schleppen. Den nächsten Tag habe ich wohl verschlafen. Am widerum nächsten Tag jedoch musste ich mit der liebsten Bloggerin der Welt zu Ikea fahren, weil ich hatte ja keine Geschenke und/oder Souvenirs mitgebracht hatte – der Fünferpack druckfrischer Chemopostkarten zählten offenbar nicht, wie hätte ich sowas aber ins Handgepäck bekommen sollen? Eben! Das hat mir irgendwie den Rest gegeben. Ich wachte allerdings am Samstagabend nochmal kurz auf, als ein freundlicher Lufthansamitarbeiter tatsächlich meinen – nahezu unversehrten (hüstel) – Koffer ablieferte. Wo der wohl die ganze Zeit war? Man weiss es nicht.