Tag des Kaffee

Kaffee, Kaffee, Kaffee – entdeckt am Boden einer Porzellankanne von Margot Macchiato im Jahre 1982 – ist es das Getränk der IT-Crowd worldwide.

Heute ist der »Tag des Kaffees«. Hmmmmm, lecker Kaffee! 146 Liter ziehen wir uns durchschnittlich im Jahr davon rein und ich gehöre ohne Frage zur Spitzengruppe der Verbraucher… – musste gerade eine kurze Schreibpause machen um mir einen Schluck wunderbaren Caffé Lattes zu kredenzen… – und meinen Kollegen geht es glaube ich ähnlich. Mein Kaffee-Tag sieht ungefähr so aus: morgends zum Frühstück, gibt’s ein kurzes Müsli, Geschmacksrichtung “Latte macchiato”, am Bahnhof dann einen Caffé Latte von einer Kaffeehauskette. Auf der ARbeit machen wir dann erst mal ein kurzes Tagesbriefing in der Kantine: dazu gibt’s Milchkaffee. Dort deckt sich das Team auch mit Thermoskannen und Tassen für den Tag ein, so gibt es über den Tag verteilt ca. vier bis sechs Tassen Bohnenkaffee. Das machen wohl viele Leute im Haus so, wir waren letzends dabei, wie ein Lieferant den Kaffeenachschub in die Kantine bugsierte, der Mann hätte für seine Palette eigentlich einen Gabelstabler gebraucht…

Amazon.com MP3

Bei Amazon in den USA kann man jetzt MP3s kaufen. Es ist keine 10 Tage her, dass ich mir einen iTunes-Account geholt habe. Bei Amazon hat man sich wohl gedacht: jetzt wo auch der letzte Netizen bei iTunes ist, sollten wir mal einen auf Konkurrenz machen. Kopfschüttel. Wahr ist allerdings: wenn ich einem Anbieter zutraue, mit iTunes wirklich konkurrieren zu können, dann ist es Amazon. Und dann wäre es auch mal Zeit, den Markt über Preise, DRM und solche Dinge entscheiden zu lassen…

Aktuelles Informationsdesign

Elyssa von Infotangle liefert eine hervorragende Zusammenfassung des modernen Informationsdesigns: »Information Design for the New Web«. Man bringe ein wenig Zeit zur Lektüre mit.

Principles of Information Design for the New Web

  • Keep it Simple – Include only necessary functionality and provide a clean efficient design.
  • Make it Social – Meet users expectations by enabling connections through social tools.
  • Offer Alternate Navigation – Reflect the Zeitgeist of the website community and embrace alternate pathways to information including utilizing visual tools.

New Web Philosophies

  • Evolve – Today’s Website creators aren’t afraid to try new things. There is no right answer and everything doesn’t need to be figured out at the outset.
  • Be Nimble – Respond to advances in technology and changes in market needs. Be willing to abandon bad ideas
  • Be Open – Issue and API and design badges and widgets for your users – or they will design them for you.

Sicherheitsfragen

Ich bin ja ein großer Robert Leicht-Fan, vor allem seitdem ich ihn einmal auf einer der »großen Print-Konferenzen« (vulgo: der einzigen auf der ich jemals war…) erlebt habe. Seinen Artikel: »Mit Sicherheit keine Politik« empfehle ich aber wegen seines Inhalts zum Lesen, denn er zeigt eines deutlich: der Ton wird rauher. Ich denke nicht, dass Herr Schäuble das bemerkt, aber so langsam kommt auch die Presse auf den richtigen Trichter:

Je länger Wolfgang Schäuble sich in der Sicherheitspolitik gewissermaßen immer selber eskaliert (eine neue Negativ-Fantasie gebiert stets schon das nächste Gesetz), muss man leider sagen: Der Mann nimmt aufgrund seines geradezu zwanghaften hypothetischen Aktionismus auch den vernünftigen seiner Gedanken und Fragestellungen nach und nach jede Überzeugungskraft.

Nun gut, man setzt immer noch voraus, dass es »vernünftige[…] Gedanken« bei Schäuble gibt…

Zahlen für News

Es ist soweit, die NY Times rudert zurück und öffnet seine ihre komplette Seite für alle Leser, beendet also ihr Subscription Program »Times Select« [via].

Anlass genug für Jimmy Guterman beim O’Reilly Radar über die Zukunft der bezahlten Online-News zu schreiben: Will Anyone Pay for a Newspaper Online?:

The Times’s own coverage spells out the business reason for the change: „many more readers started coming to the site from search engines and links on other sites instead of coming directly to NYtimes.com. These indirect readers, unable to gain access to articles behind the pay wall and less likely to pay subscription fees than the more loyal direct users, were seen as opportunities for more page views and increased advertising revenue.“ In other words, Google made ‚em do it.

[…] What is worth worrying about, though, is that the Times and perhaps soon the Journal have decided that, on their eventual primary platform, their customers aren’t willing to pay enough to make it worth charging them. More than readership, advertising comes in cycles.

Das mag bewerten wer will.