
Jahresende total daneben
Wenn es auf Weihnachten zugeht, freut sich die Welt um mich herum auf die sogenannte besinnliche Zeit, ein paar ruhige Tage und vor allem und erneut all das zusammen mit den Liebsten und meistens ist damit die Familie gemeint. Nun komme ich aus einer (schon mal angemerkt) Seefahrerfamilie, da ist die Weihnachtszeit traditionell geprägt von unerfüllten Erwartungen, Familienfeiern bei denen immer jemand fehlt oder gar Entwicklungs- und Beziehungstraumata. Diese Gemengelage paart sich mit einem sehr streitbaren Teilnehmer*innenkreis, kurz gesagt: ich bin besinnliche Weihnachten wirklich nicht gewohnt.
Dieses Jahr droht allerdings den Vogel abzuschießen.
Ich bin nämlich krank. In der eigentlich heißen Phase der Festvorbereitungen liege ich danieder und zwar nicht nur sprichwörtlich, mit einer Premiere: Covid-19. Fünf Jahre nach der Pandemie hat es mich (trotz vollständig gepflegtem Impfpass), tatsächlich erwischt, dafür aber richtig. Meine Herzallerliebste habe ich natürlich auch gleich angesteckt. Und es wird auch nach fünf Tagen nicht besser, also gerät nun auch noch die klitzekleine Weihnachtsfeierei in Gefahr, die wir uns vorgenommen hatten. Das wird dann tatsächlich ein unfreiwillig sehr ruhiges Fest. Vielleicht krieg ich ja auch noch raus, was besinnlich heißt.
Falls wir uns nicht mehr lesen:
Glædelig jul!
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