Ja, ja, von wegen nofollow…

Am 19.1.2005 hatte ich hier kurz meine Bedenken und die von Kollegen gegen das damals gerade aktuelle „rel=nofollow“ zusammengefasst. Kaum 1,5 Jahre später ziehen wir Bilanz und was kommt raus: nofollow ist für die Tonne. Kommentarspam ist dadurch nicht weniger geworden. Lustig allerdings im Rückblick meinen eigenen Text zu lesen: »…obwohl Trackbackspam ja noch nicht so verbreitet ist…« heisst es da. Ja das ist lange her und war wohl ein wenig zu optimistisch.

Schnell mal bookmarken

Das Überangebot an verwertbarem Content, die Furcht etwas zu verpassen, die Angst etwas nicht wiederzufinden: die Nemesis des Viel-Bloggers. Ich blogge längst nicht mehr alles, vieles, sehr vieles landet lediglich in meinen Bookmarks statt hier im Contentbereich. Weil ich ein fauler Hund bin, benutze ich dafür das Lazy Sheep Bookmarklet. Hier nun einige Tips für Webautoren und Blogger, wie man einen Artikel so schreibt, dass er gut gebookmarkt werden kann.

  • In den Metadaten der Seite sollte der title zu der jeweiligen Artikelseite ausreichend deskriptiv sein, also beispielsweise den Titel des Artikels enthalten, gerne auch den Namen der Seite, aber bitte keine bekloppten Sonderzeichen, Klammeraffen und ähnliches. Der title wird in das Description-Feld bei del.icio.us übernommen, ausserdem ist das auch durchaus suchmaschinenferundlich.
  • In den ersten Absätzen des Artikels sollte eine kurze Zusammenfassung stehen, was in dem Artikel nun eigentlich steht. Das ist sowieso guter Stil, für’s bookmarken ist es besonders cool, weil man diesen Text markieren kann, dann wird er las Notes nach del.icio.us übernommen (bei den meisten Bookmarklets jedenfalls). Besonders freundlich wäre es, einen Satz zu formulieren und diesen vielleicht gleich hervorzuheben (fett, oder auch „Summary:…“).

Das ist doch nicht soviel, was man beachten sollte, damit seine Artikel rasch gebookmarkt werden können. Bitte haltet Euch dran. 😉

Und nächste Woche: wie man seine Artikel so schreibt, dass sie von eiligen Bloggern schnell quergelesen werden können… 😀

Spitzeneindruck

rtfm:

Überhaupt blogg.de: der letzte Eintrag im „Entwicklerweblog“ Blogworkorange ist vom 24.12.2005, das „Tips-und-Tricks-Weblog“ Extend dümpelt seit dem 14.10.2004 vor sich hin – beide in den Kommentaren und Trackbacks spamverseucht. So macht blogg.de wirklich einen Spitzeneindruck!

Naja, die einen oder anderen arbeiten halt nicht mehr bei nu2m/blogg.de, der Rest hat Wichtigeres zu tun. 😉

Schon ein Jahr?

Man müsste meinen, man lese ein Weblog, das sich »powerbook blog« nennt, wegen der Artikel über — genau — das geliebte kleine Noteebook, das man seit Jahren benutzt. Habe ich anfangs auch, seit einem Jahr fasziniert am besagten Weblog aber etwas ganz anderes.

Als frankophiler Mensch bin ich ein Liebhaber französischer Autos, wenn ich auch selbst zur Zeit einen Italiener fahre, der Einstieg in das Autofahrerleben vor x Jahren mit einer Ente hat mich einfach geprägt. Im »powerbook blog« nun, liest man seit einem Jahr über die Erlebnisse mit einem Citrëon CX und diese Beiträge interessieren mich seit langem am meisten. Es ist eine Mischung aus Faszination, Bewunderung und auch etwas Mitleid, denn seit einem Jahr beobachten wir nichts als Pannen, ADAC-Einsätze und andere Kleinigkeiten, die den Betrieb des pneumatisierten Franzosenflagschiffs stören. Nun gut, gibt es keine Panne, gibt es nichts zu bloggen, das ist wie bei der Zusammenfassung eines Fussballspiels, bei dem der Eindruck entsteht, als wäre 90 Minuten auf ein Tor gespielt worden (und doch haben die anderen gewonnen). So kann man davon ausgehen, dass das Auto sicherlich viel Spass gemacht hat, in der pannenfreien Zeit. Aber nun, da auch noch die offenbar minutiös geführte Finanzstatitik präsentiert wird, wird klar: das wäre dann doch ein Hobby, das ich mir nicht leisten wollte und der CX eben nur das Traumauto des entefahrenden jungen Mannes.

Ich hoffe, der »powerbook CX« hält noch ein weiteres Jahr, damit wir weiter dabei sein können, wenn die Lager zerbrechen, die Hydraulik leckt oder der Unterboden auf der Autobahn liegen bleibt. Und damit wir weiter Kraft schöpfen können für die eigenen Pannen am Auto, damit wir sagen können: »Bewahre die Ruhe, sieh‘ an, was Jog jedesmal mitgemacht hat«. Vielen Danl für dieses Jahr und weiterhin »immer eine Handbreit Asphalt unter der Pneumatik«, wünscht der FIAT-Fahrer.

Wie war das nun mit Delmenhorst?

Sven Regener bloggt für die Zünder. Nett. Auch so als Adventaktion, jeden Tag ein Türchen, wah. Ich würd‘ ja gerne etwas über Delmenhorst diskutieren dort, denn obwohl Herr Regener behauptet, dort nie gewesen zu sein, … also ich habe genau dort gewohnt, an der Bremer Straße, hinter dem Graben (Heidkruger Bäke)… der Mann kann jedenfalls gut Stadtpläne lesen.

Wechselwähler?

Ich hatte in letzter Zeit wieder viel mit einem Weblogsystem zu tun, das ich früher auch mal benutzt habe. Und nun gab’s da auch noch ein wirklich ansprechendes Update. Also wirklich. Ob ich wieder wechseln sollte? Im Moment teste ich erstmal auf dem Homeserver. Schnau’n ma mal.

Blogger mit Journalistenrechten?

Interessanterweise nahezu ungehört verhallte gestern der Ruf der 3. OSZE Internet Konferenz nach Meinungsfreiheit im Internet. Dabei ist es gerade für Blogger sehr spannend, was die Konderenz dorten auf die Forderungsliste schrieb:

6. The Internet combines various types of media, and new publishing tools such as blogging are developing. Internet writers and online journalists should be legally protected under the basic principle of the right to freedom of expression and the complementary rights of privacy and protection of sources.

Erklärung der 3. Amsterdam Internet Conference (PDF)

Die Forderung heisst also: Blogger zu Journalisten, jedenfalls rechtlich. Die Konsequenzen scheinen klar: Quellenschutz, Zugang zu Informationsangeboten, heraus aus dem rechtlichen Niemandsland, Schutz vor Abmahnungen, da ist so einiges drin. Finde ich einen sehr interessanten Ansatz und eine schöne Sache, dass eine OSZE-Konferenz eine derartige Utopie mal formuliert. Vielleicht findet sich ja in ferner Zukunft einmal ein Richter, der diesen Forderungen folgt und noch später vielleicht ein Gesetzgeber. Vielleicht ist es an der Zeit, mal einen Bloggerdachverband zu gründen… der dann später mal „Blogger-Ausweise“ herausgibt und diese coolen Pappschilder, die man sich hinter die Frontscheibe seines Autos legen kann, darauf steht dann dick „Blogger“ (um mal schnell im Parkverbot zu parken 😉 …

370, mark all as read

Mein NNW zeigt mir gerade 370 neue Artikel in der Rubrik „Weblogs (D)“, ihr wart ja über Pfingsten wirklich super fleissig. Da bleibt leider nur eins: mark all as read und auf die Watchlists verlassen. Wer etwas wichtiges zu sagen hatte… kann mir ja ’ne Mail schreiben. Ich geh‘ jetzt arbeiten!

Big Blogger

Die Big Brother Idee (hüstel) wird gerade bei Ultimate Blogger auf Weblogs übertragen. 12 Blogger bloggen um 500$, mit Aufgaben, Voting und allem was dazu gehört. Herrjeh.