Bookmarklet: Wikipedia Lookup

Klein und nützlich, for ya pleasure:

Dieses kleine Wikipedia-Bookmarklet in die Favoriten kopieren, Text auf einer Website markieren, Bookmarklet anklicken und schon weiß Wikipedia die Antwort (naja, oft)…

Quelltext:

Update: Joerg schlug vor, auf das Öffnen eines neuen Fensters zu verzichten (statt target ”_blank”, target ”_top”). Stimmt eigentlich, mache ich ja sonst auch so. Angepasst.

Projektdokumentation und Platzmangel

So, nun ist bald Prüfung und damit ist es an der Zeit, die Dokumentation des Projektes zur Vorlage beim Prüfungsausschuss der IHK anzufertigen. Während der Praktikumsphase habe ich mir für selbige einige Notizen, teilweise schon ganze Texte (Absätze) notiert, die es jetzt zusammenzukitten gilt. Als Vorlage dienten mir andere Projektdokumentationen aus den Vorjahren, damit man halt einen Anhaltspunkt hat, wie soetwas auszusehen hat. Nun stellt sich heraus: bei der IHK ist die Lesefäule ausgebrochen und die Projektdokumentation eines 75h-IT-Projekts darf nun allerhöchstens 10 Seiten umfassen (plus Anlange höchstens 5 Seiten).

Gnnpf. Was man zunächst freudig aufnehmen möchte, schließlich klingt das zunächst nach weniger Arbeit, stellt in Wahrheit ein echtes Problem dar, denn auf so ein paar Seiten läßt sich ein Projekt (mag sein, dass der Umfang an sich schon 75h ein wenig überschritt) kaum noch sinnvoll darstellen. Abstriche müssen gemacht werden. Das stelle ich mir aktuell gerade so vor:

Originaltextstelle aus der Themeneinführung, Abschnitt Vorstellung des Praktikumsbetriebs:

Die Orangemedia GmbH stellt als eine der größten Onlinevermarkterinnen Deutschlands ihren Kunden Onlinewerbeflächen im Internet zur Verfügung. Orangemedia ist eine Tochterfirma der Ströer AG, Deutschlands größter Plakatwerbefirma und fünfgrößter Medienkonzern Europas. Neben der reinen Vermarktung von Onlinewerbeflächen unterhält Orangemedia diverse eigene Webangebote und –portale, um auch selbst als Anbieterin von Werbeplätzen fungieren zu können.

Neue Version, gekürzt, IHK-Niveau:

Die Orangemedia GmbH ist eine Firma.

Na das kann ja etwas werden. 🙁

Statistiken

Der Thorsten schreibt, dass der Martin eine neue Funktion in blogstats.de eingebaut hat, und zwar eine Top100-Liste. Das ist ja toll. Jetzt können wir so schön um die Wette bloggen. Wie ich steh’ soweit unten? Kann ja gar nicht. Ich lehne Statistiken ja sowieso von vorneherein ab, hab ich ja schon immer gesagt … 😉

Beraterwitz

“Du Papi, was ist denn ein Gründer?”
“Hans, das ist ein Mensch mit vielen guten Ideen hat!”
“O.K., und was ist ein Investor?”
“Das ist ein Mensch mit viel Geld?”
“Und was bist du jetzt als Unternehmensberater?”
“Ich bin jemand, der weder Ideen noch Geld hat!”

Erzählt von Burkhard Schneider. Fehlt noch die Pointe:

“Und was ist ein Consultant?”
“Das ist ein Berater, der gerade erst volljährig geworden ist.”

ROTFL.

GMail – Webmail with big quota

Zunächst als Aprilscherz (miß)verstanden und nun in aller Munde: Googles Einstieg in einen ganz neuen Servicebereich: GMail. Und während “die einen(Heiko Hebig)”: http://www.hebig.com/archives/001987.shtml ihren Spass mit der Betaversion haben, bereitet es anderen wohl schlaflose Nächte. Wieder andere kämen eh nicht mit 1 GB Speicherplatz für Mails aus (wow!). Und ich wundere mich, was das alles soll. Nee, mal ganz ehrlich, die GMail-Hysterie die sich abzeichnet hat doch etwas von Lemmings.

Also Webmail nutze ich schon ewig. Allerdings bei GMX, das ist natürlich nur halb so cool wie Google, funktioniert aber wie gesagt schon ewig. Und nebenbei: mein größter Feind (Sven kann ein Lied davon singen) sind vi-Tastaturkürzel. Und obwohl ich nichts gegen Onlinewerbung habe, Adwords in Mails (“Kaufen Sie mehr von ‘Liebesbrief’ bei ebay.com…”) halte ich auch nicht für der Weisheit letzten Schluss.

Also was bleibt, außer viel Marketing? Ich zitiere mal einfach Jeremy Zawodny:

For god’s sake, it’s web mail with a really big quota!

Oder baut man bei Google bereits am webbasierten Betriebssystem der Zukunft?

High Performance MySQL

Für alle die gerne Mal einen Index links liegen lassen. Jeremy Zawodny und Derek J. Balling schreiben über die Feinheiten der MySQL-Datenbank, die zumeist bisher undokumentiert waren, nur von Eingeweihtem zu Eingeweihtem weitergeflüstert wurden. Ziel: Steigerung der Sicherheit, Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit, auch oder gerade bei großen Datenbeständen und exsessiver Nutzung.
Gibt’s bei OReilly (Probekapital: 7. Replication), demnächst bei Amazon.de.

Jabbern unter OS X

Wer Jabber nicht kennt, der hat auf jeden Fall die Themen IM_messaging und OpenSource ein wenig verpennt. Per Jabber kann man mit anderen Usern im Netz chatten, Dateien tauschen und vieles mehr, genauso wie mit ICQ, AOL IM oder Yahoo Messenger eben, nur OpenSource. Und besser, versteht sich. Die meisten Jabber-Clients unterstützen dabei nicht nur die Kommunikation über das Jabberprotokoll selbst, sondern stellen über Gateways (die der jeweilige Jabberserver allerdings zur Verfügung stellen muss) ebenso Verbindungen zu den genannte Clients: ICQ, AOL, Yahoo und wenn es denn sein muss auch MSN her. Die Liste der Clients für MacOS X ist nicht ganz so lang wie für die anderen Plattformen, ich habe mal exemplarisch zwei vielversprechende Programme ausprobiert.

JabberFox fällt zunächst mal durch das ansprechende Icon auf, ohne Frage. Zu laden ist es als DiskImage, die Installation ist wie üblich einfach, das Programm wird lediglich in dn Programmordner gezogen. Bei ersten Start fragt JabberFox die nötigen Serverinformationen ab, hier kann man, wenn man schon einen Jabber-Account besitzt, die entsprechenden Daten eintragen, oder sich auch einen neuen Account bei einem der offenen Server anlegen.
Auf Wunsch kann die Verbindung zum Server automatisch hergestell werden, es ist aber auch eine Auswahl möglich, schließlich kann man sich bei mehreren Servern anmelden (sogar gleichzeitig, für das Jabberprotokoll kein Problem, ebenso das gleichzeitige einloggen von verschiedenen Rechnern mit unterschiedlichen Clients etc. pp.). Ist auf dem jeweiligem Server ein Profil hinterlegt, z.B. die Konfiguration der Gateways (die im Jabber-Jargon übrigens “Transports” heissen) zu anderen IM-Diensten und die Kontaktliste, so zieht sich JabberFox diese Infos und ist damit einsatzfähig.
Meldet man sich neu an einem Server an, muss man seine Kontakte natürlich erst noch hinzufügen. Will man auch Kontakte aus anderen IM-Welten auf der Liste haben, muß man sich zunächst am jeweiligen Transport anmelden. Hierzu muss man allerdings ebenfalls einen Account bei diesen Diensten aben, also z.B. bei ICQ. Dessen Daten müssen dem Transport mitgeteilt werden und schon ernscheint auch der eigene ICQ-Account online, gesteuert über Jabber.
Das Kernstück ist wie bei jedem IM-Programm, die Anzeige der Kontakte, der sog. Roaster. Dieser wirkt bei JabberFox mehr als aufgeräumt, schon allein, weil standardmässig nur die Kontakte und Gruppen angezeigt werde, wo Kontakte online sind. Na klar, die Kontakte lassen sich in Gruppen einteilen, zwischen den Gruppen hin- und herschieben usf.
Chats werden in einem neuen Fenster geöffnet, hir kann man recht genau das Aussehen von Text, Kontaktnamen, Links etc. festlegen, ebenso lassen sich alle anderen Funktionen von JabberFox über das Einstellungsmenü regeln. Besonders nett: es gibt verschiedene Einstellungsmöglichkeiten, wie JabberFox sich meldet, wenn ein Kontakt für einen Chat anklingelt. Die in MacOS X eingebauten Stimmen können eingehende Nachrichten sogar vorlegesen.
Was fehlt? JabberFox kann im Moment keine Dateien von einem Client zum anderen übertragen, ein Feature, daß allerdings längst nicht alle Jabberclients bieten. Ebenso konnte ich keine History finden, also ein Archiv für verschickte und empfangene Nachrichten. Diese Funktion täte ich allerdings schmerzlich vermissen. Darum hab ich gleich noch einen Client getestet:

Nitro nennt sich der nächste Client im Test. Um es kurz zu machen, Nitro kennt alle Funktionen, die auch JabberFox beherrscht. Es wird als bz2-Archiv geladen, ist ebenso leicht zu installieren. Die Einrichtung (mit vorhandenem oder neuem Jabber-Account) geht ebenso leicht von der Hand. Allerdings hier ausschließlich in englischer Sprache. Und während JabberFox im Aquadesign daherkommt, ist die Oberfläche von Nitro im vom Safari bekannten brushed Alluminum ausgeführt.
Der Roaster zeigt sich genauso wie der von JabberFox, allerdings mit einem zusätzlichen Auswahlmenü, mit dem sich schnell der eigene Onlinestatus ändern läßt (“Avaiable, Away,…” etc.). Verschiedenfarbige Icons zeigen den Status der Kontakte an.
Nitro hat ein paar Kleinigkeiten mehr zu bieten als JabberFox: und zwar kann hier über ALT-Apfel-L ein Log-Fenster aufgerufen werden, in dem alle Nachrichten der letzten Zeit gespeichert sind, aufgteilt nach Kontakten und Tag des Chats, sehr praktisch. Einen Wermuthstropfen gibt es allerdings auch: Links werden im Chatfenster nicht automatisch auch als solche angezeigt, müssen also über die Zwischenablage in den Browser kopiert werden. Das ist natürlich nicht so praktisch. Dateiübertragung fehlt hier ebenfalls.

Resumee: auch unter OS X kann man das Jabberprotokoll inzwichen gut nutzen, und so mit mehr Diensten als nur AOL IM Kontakt aufrechterhalten, in einem Programm. Beide hier geteste Clients können die wichtigsten Jabberfeatures umsetzen und sind durch Plugins erweiterbar. Es gibt in der Jabberwelt Clients, die mehr drauf haben, aber auch viele, die weniger fortgeschritten sind. Mir hat Nitro ein wenig besser gefallen.

Meme again

The Memespread Project
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What is the Memespread Project? I am conducting an experiment about the spread of memes and information flow on the Internet. By analyzing where a link has been injected into the blogspace and then watching the ensuing hits to that site, the temporal and spatial spread of this piece of information can be measured.

via Paranoid Fish