Verlinkt XXXIV

Nach Firefox kann nun auch bald Google Chrome CSS Variablen. Die Google Entwickler schreiben, warum uns das interessieren sollte, auch, wenn wir Sass oder Less nutzen. Aaron Gustafson hält dagegen: CSS Variables Are a Bad Idea.

PostCSS. Ich weiss auch nicht. Habe ich mir sehr lange angesehen. Und starre immer noch drauf. Ich würde gerne compass loswerden, dann autoprefixr nutzen. Und schon ist man bei PostCSS. Das ist mehr als ich will im Moment. Es gibt aber schon ein paar Dinge: Extendings Sass with PostCSS.

Wirklich zu denken gibt mir Jake Archibalds The future of loading CSS, was einerseits Ausblick auf eine gute Zukunft des CSS-Ladens gibt, aber das nötige Umbauen von Code und vor allem aber von Arbeitsabläufen erscheint mir als eine ziemliche Kopfnuss.

Und als Bonus… Wer erinnert sich nicht an die iPhone-Kopfhörer, die wie alte Telefonhörer aussehen? Das ist natürlich hahnebüchener Blödsinn. Total sinnvoll ist es aber natürlich sein uraltes mechanisches Keyboard ans iPad anzuschliessen. Ich kenne da so Kandidaten, denen das Klicken ihrer Tastatur viel bedeutet, für die lohnt sich der Aufwand sicherlich. Auf immerwährendes Geklicke (solange ich nicht in Hörweite weile).

Verlinkt XXXIII

Relounge

Bewerben

Javascript

  • Sowas mag ich ja: Paul Irisch hat eine Liste zusammengestellt »What forces layout / reflow« und uns da wieder viel Arbeit abgenommen. Was mich wieder zu der Frage führt, wann unsere Webdev-Nomenklatura eigentlich mal schläft, oder Urlaub macht…

CSS

  • Kann man mir auch nicht nachsagen, ein Freund von CSS-Frameworks zu sein. Trotzdem finde ich Pure.css wirklich sehr sehr nett. So pur eben.

Verlinkt XXXII

What a CSS Code Review Might Look Like #css

Codereviews, yep, machen wir. Und wir reviewen natürlich auch CSS bzw. Sass. Falls ihr noch nicht, ist dies eine schöne Anleitung zum wie und warum.

Container Queries: Once More Unto the Breach #css

Neben ein paar schönen Einblicken, wie Standards entwickeln heute so funktioniert, lernen wir, warum element queries nicht funktionieren und was nun stattdessen folgen könnte…

Five Goofy Things Medium Did That Break Accessibility #a11y

Falls man die Dinge die Medium falsch gemacht hat in seinem eigenen Code findet… weg damit!

Importing CSS Breakpoints Into JavaScript #css #js

Eine sehr schöne und angenehm zu implementierende Lösung des allgegenwärtigen Problems der doppelten Datenhaltung von Breakpoints.

Trotz Hype interessiert sich niemand für Periscope und Meerkat #nice2know

Seit Second Life (und Public Enemy) glaube ich ja grundsätzlich an keinen Hype mehr… hüstel…

The care and feeding of software engineers (or, why engineers are grumpy) #dev

One of her points for engineers was not to say “no” so quickly. That one stuck with me for a while and swam around in my head. My first reaction was, “but you don’t understand why we say no!” And a million other defensive thoughts soon joined in the party. She is right, of course. We do say “no” very quickly, not just to designs, but to everything. That led me into thinking about the psychology of software engineers and what makes us the way we are.

Via @arnalyse.

Verlinkt XXXI

/js

/sass

/responsive

The projects you’re working on this very moment will be interacted with on devices that didn’t exist at the time you made them.
Future Friendly Fruition

/longread

Wäre es ein Staat, würden Rettungsschirme aufgespannt und Spenden gesammelt werden, es gäbe ARD-Brennpunkte und es würde eine besorgte Troika einrücken, angeführt vielleicht von Peter Hahne.
Am Arsch der Welt

Verlinkt XXIX

/css

/javascript

/typo

/chrome

/news

The Colour of Link Magic

/css

/typo

/longread

/dev

/tool

/news

terrypratchett

/cite

The trouble with having an open mind, of course, is that people will insist on coming along and trying to put things in it.
[Terry Pratchett, *1948 †2015]

Artikelbild: http://www.acumenimages.com. Uploaded to Flickr by The Health Hotel. (Dementia_Decade04 on Flickr) [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Datenschutznachtraglinks

Sascha Lobo hat augenscheinlich ein besseres Gedächtnis als ich, denn er hat zur bereits erwähnten Datenschutzregulierung, die besseren Fakten zur Hand:

153 Tage. Auf den Tag genau fünf Monate. So lange dauert es, bis große Pläne, eherne Maximen, angepriesene Visionen der Bundesregierung sich ins Gegenteil verkehren. Nicht bloß fallen gelassen werden, sondern sich ins exakte Gegenteil verkehren.

Schnappatmung inklusive. Da ist es kein Wunder, wenn man den Mut verliert. So wie Peter Sunde, der den Kampf ums Internet verloren glaubt.

Junge Menschen glaubten, sie könnten das System von innen heraus ändern, sagte er. Das sei aber mit dem Versuch vergleichbar, den Kapitalismus zu bekämpfen, indem man das gesamte Geld einsammele. Für jeden gewonnenen Kampf, etwa gegen Sopa und Pipa, gingen zehn verloren – viele davon unbemerkt.

In den letzten Tagen bin ich wieder verstärkt auf den Satz »Metadaten sind mehr Wert als die Daten selbst« geraten. Und mir wurde erklärt, dass etwas Datensammeln nicht so schlimm wäre, da die Daten ja anonymisiert werden. Bei Spiegel Online lernen wir, dass man zwar anonymisieren sagt, aber pseudonymisieren meint. Und das ist am Ende doch leichter wieder Personen zuordenbar, also für die Katz. Oder wie Eike Kühl es ausdrückt:

Nur weil ein Datensatz keine Namen, Adressen oder Telefonnummern enthält macht ihn das noch lange nicht anonym.

Wenn Euch also in nächster Zeit wieder jemand davon zu überzeugen versucht, dass Metadatensammeln ja nicht so schlimm sei, alle Daten würde ja anonymisiert, denkt daran, das »es sind ja nur Metadaten« ist das neue »wer nichts zu verbergen hat, muss sich keine Gedanken machen«.

Directlyoutofmypinboardlinks

Ich muss mal ein paar Sachen aus meinem Pinboard loswerden. Fangen wir mit CSS-Kram an:

Hier gibt es einen sehr spannenden Vorschlag für Attribute Modules for CSS, die den space-separated attribute selector ~= benutzen um Klassen zu ersetzen. Klingt erst komisch, ist aber unglaublich sexy, gar nicht mal nur für die aufgeführten Beispiele, sondern überhaupt. Mal sehen, wo ich das unterbringe… Wenn man so richtig mit flexbox à la Mondrian Layouts anlegen will, dann hilft der Fibonacci Flexbox Composer.

Ein paar Javascript-Links hätte ich auch noch:

Wenn irgend möglich, sollte man Animationen heute ja mit CSS machen. $.animate von jQuery ist da eigentlich eine schlechte Alternative, es ist einfach zu langsam. Mehr Geschwindigkeit verspricht hier Velocity.js. Darauf widerum baut Blast.js auf, das typograhische Animationen macht. Und wenn ich demnächst mal Charts mit Javascript erstellen will, dann mache ich das mit Chartist.js.

Komplett ausser der Reihe, dieses Video:

Falls man mal sein Nexus5 runterwirft (schnell drei Mal auf Holz geklopft), und seine Frontscheibe zerballert, kann man sie für vergleichsweise wenig Geld nachbestellen und selbst einbauen. Also ich kann das nicht, aber der Kollege hier schon:

Sonntagslinks

Wer so wie ich davon träumt, wie McGyver auf einem Hausboot zu wohnen, hat in Hamburg dafür schlechte Karten. Der einst (herbei geschriebene) Boom ist ausgeblieben: zu viel Bürokratie, fehlende Finanzierungsmöglichkeiten, zu teuer. #hamburgverliertimmermehr

Wenn die neue Platte von Element oft Crime so schlecht wird, wie die letzten beiden, dann wird es niemanden interessieren, dass sich Sven Regener mal wieder aufregt, diesmal über Streamingsdienste. Sven Aufregener ist alt, aber lustig. #svenschreibdochliebernocheinbuch

Als Silk Road vom FBI eingesackt wurde, haben sich alle gefragt, wie das Drogen-Amazon im Tor-Netzwerk wohl aufgeflogen ist. Wie es aussieht, war ein falsch eingebunden es Captcha schuld, was wieder mal beweist: Captchas sind gefährlich. #bekiffteinformatikerbringensnicht

Ich mag es ja nicht, wenn man Longforms als Multimediareportagen bezeichnet, das hört sich so nach Multimedia-CD an. Hier ein verhältnismäßig langer Artikel darüber, dass Multimediareportagen ein Irrrweg bei der Finanzierung des Onlinejournalismus sind, weil man sie nicht zum späteren Lesen abspeichern kann. #dooferplotschlechterklaert