Codecandies

Das Weblog von Nico Brünjes.

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Wer mit der Entwicklung für das mobile Internet beschäftigt ist, liest und hört viel Text, in denen Worte und Formulierungen wie »wird«, »in Zukunft«, »demnächst«, »in Vorbereitung«, »Quartal X« oder »noch in diesem Jahr« die Hauptrolle spielen. Die Ankündigung hat sich in Sachen mobil zu einer eigenen Textgattung gemausert und man bekommt mithin den Eindruck, dass vielerorts nicht mehr auf Launches oder Produkteinführungen, sondern nur noch auf deren Ankündigung hingearbeitet wird. Im Vergleich zum »release early, release often« des Web 2.0, nun eher ein »talk early, release never«. Gerade nach großen Messen ist es dabei schwierig den Überblick zu behalten, da bspw. angekündigte Produkte von der Messe aus dem letzten Jahr vielleicht noch gar nicht am Markt sind, trotzdem aber schon neue angekündigt werden müssen. Schwierig auseinanderzuhalten ist da, was realer Plan und was feuchter Traum der Produktentwickler ist. Zumal dann auch schon mal das Produkt aus dem Vorvorjahr mit anders angeordneten Knöpfen und unter neuem Namen nochmal gelauncht wird, damit man irgendetwas hat.

Kommen nun zu etwas völlig anderem.

Aldi Nord hat gerade wieder das Medion-Android-Tablet im Angebot und ohne es genutzt zu haben, allein durch die Erfahrungen mit seinem Vorgänger, kann ich von der Anschaffung nur ausdrücklich abraten. Der Vorgänger glänzte ja nicht nur mit dem aus Entwicklersicht einmaligen Feature, dass der »Portraitmodus« dort ist, wo ein angetrunkener Produktdesigner das »Lifetab«-Plastikschild hingebappt hat und nicht da, wo ihn 99,99% aller Menschen inklusiver aller anderen Tablethersteller vermuten, sondern auch durch ausgesprochene Trägheit und Unterpowerung. Einmalig auch: der nicht abstellbare Startsound, zu dem unser Büro inzwischen an Micheal Jackson Thriller angelehnte Gruppentänze aufführen kann, weil man nach jedem Absturz… aber ich schweife ab. Aldi jedenfalls wirbt mit diesem einmaligen Slogan für das neue Gerät: »Android 3.2 vorinstalliert – Kostenloses automatisches Update auf Android 4.0 in wenigen Monaten verfügbar! (Hervorhebungen meine).

Letzteres habe ich inzwischen auch schon in einer offiziellen Version gesehen, nämlich auf dem Asus Transformer Prime und ich muss sagen: tatsächlich, das könnte etwas werden. Nun sieht Android 4 dort genauso aus wie 3.2, aber es läuft gut, und das ist das große Ding: die Beta des Google Chrome funktioniert. Es ist noch nicht alles verloren. Man muss allerdings anmerken, das »Prime« steht für definitiv nicht unterpowered und superteuer, der Vergleich mit der Aldikrücke verbietet sich. Dafür macht es beim Absturz nur ein niedliches kurzes Ping und meldet sich mit einem seichten Gong wieder zurück. Ja, genau…

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Den Gag mit der 404 Fehlerseite hatte ich mir aus Gründen des Tagesgeschehens aufgespart, nun ist zwar noch nicht endgültig Gras über die Sache gewachsen, aber ich präsentiere mal trotzdem, mit Verspätung: meine 404 Seite. Hoffe die kriegt man nicht all zu oft zu sehen.

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Toll, jetzt mit QR Code.

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Als Alternative zur Apptisierung des mobilen Internets wird immer wieder die Webapp genannt. Ebenso oft wird betont, dass native Apps den Webapps in UI und Features überlegen sind. Die Browser holen jedoch langsam auf, z.B. mit der Möglichkeit Geodaten zu lesen, oder auch Zugriff auf eine im Smartphone integrierte Kamera zu erhalten. Und dann ist das noch das Feature der offlinefähigkeit. Im folgenden will ich einige Techniken dazu kurz anreissen, zum einen um (mir) einen Überblick zu verschaffen, zum anderen um feststellen zu können, wie weit wir denn technologisch heute sind, in Sachen offline. Zum über den Onlinezustand hinaus gehenden Speichern von Daten stehen im wesentlichen drei Techniken zur Verfügung.

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The problems with online attribution aren’t due to a lack of syntax: they’re due to the economics and realities of online publishing.

Pro Download der Schrift »Ernst 55«, der Handschrift des 55-jährigen Ernst, der in diesem Alter just Lesen und Schreiben gelernt hat, spenden Volks- und Raiffeisenbanken 1 Eurone an Ernsts Selbsthilfegruppe. Das ist Werbecharity, aber gute, also los, los…