17. Der Bundesnachrichtendienst

Der Bundesnachrichtendienst, kurz BND oder die Schlapphüte, der Pullacher Dienst, die Pullacher oder der Auslandsgeheimdienst der Bundesrepublik, erhebt im Inland fröhlich Daten, gedeckt durch das schlechte alte G-10-Gesetz, dessen Überwachungsanordnungen von der parlamentarischen Kontrollkommission genehmigt werden. Erheben heißt in diesem Fall, beim Telekommunikationsanbieter werden ganze Datenströme überwacht und nach genehmigten Kriterien durchsucht. Was dann an relevanten Material gefunden wird, darf gespeichert werden. Es fallen aber auch massenweise Metadaten bezüglich der Kommunikationsverbindungen an, die eigentlich gelöscht werden müssten.

Ja eigentlich. Stattdessen speichert der BND, oder kurz die Schlapphüte, die Verbrecher aus Pullach, die organisierte Bande von Datendieben oder der Auslandsgeheimdienst der Bundesrepublik, in seinem Verkehrsdaten-Analysesystem (VerAS). Anonymisiert zwar, aber eben leicht zurückzuverfolgen. Wie sich kürzlich herausgestellt hat, haben die Schlapphüte, Datendiebe mit Dienstausweis, Auslandsspione im Inlandseinsatz, nicht mal eine Genehmigung für diese Datenbanksammlung.

Wie so etwas passieren kann ist dabei völlig unklar, ob Datenbanken aus Versehen angelegt werden, so hoppla, aus Versehen ein paar SQL-Befehle eingetippt ‚CREATE DATABASE hoppla‘, und wenn man schon mal Aus Versehen eine Datenbank hat, dann muss man da ja auch irgendetwas speichern… Nein, das kam niemandem komisch vor, wieso denn auch?

Vielleicht werden wir aber auch VerArScht. Vom BND, den Schlapphüten usw. oder den Schlappschwänzen, die sie überwachen sollen. Oder allen zusammen.

Bild: Ales Krivec

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