Morgenlese XIII

Zur Abwechslung habe ich heute mal wieder ein paar technische Themen in die Pipe gelegt.

CSS Grids sind immer öfter Thema in meinem Entwickler-Umfeld, wenn sie denn endlich die Showbühne erreichen, wird das groß. Derzeit gibt es Grid Layout in IE11 und Edge14, Firefox, Chrome und Safari (Technology Preview) verstecken die Funktion noch hinter einem Flag, status: in development. Nichtsdestotrotz kann man sich aber ja schon mal mit der Frage auseinandersetzen, Should I use Grid or Flexbox?.

Nicht so schöne Nachrichten gibt es mal wieder um das Thema Browser-Erweiterungen, wie es aussieht sind mutieren diverse Chrome-Erweiterungen zu Werbeschleudern. Schade, auch so wirklich wirklich wichtige Erweiterungen wie der W3Schools Hider sind dabei. Inzwischen gilt:

Auch wer keine der oben genannten Erweiterungen installiert hat, sollte die aktuellen Ereignisse zum Anlass nehmen, die Liste der installierten Browser-Extensions auszumisten. Browser-Erweiterungen haben weitreichende Befugnisse und dürfen zum Beispiel alle aufgerufenen Webseiten mitlesen und modifizieren.

Und jetzt nochmal richtig Wasser auf die Mühlen der Aluhüte: Welcome to the New Era of Easy Media Manipulation. Adobe präsentierte mit Adobe Voco einen Prototypen einer Software zum einfachen Editieren von Audiodateien. Mit rund 20 Minuten gesprochener Audio-Aufnahme eines Menschen kann die Software dessen Sprache schon sehr sehr sehr gut aus Text wiedergeben. Man liest einen Audioschnipsel ein, dessen Text wird unter der Tonspur dargestellt. Man ändert den Text, und aus dem Programm fällt der nun geänderte Text gesprochen wieder heraus. Präsentiert wurde das Tool absolut albern und peinlich auf der letzten Adobe Max Konferenz:

Natürlich lassen sich nicht nur alberne Pranks mit der Software veranstalten, sondern als Photoshop für Sound ist es gerade im Zusammenhang mit den heute so oft zitierten Fakenews ein klasse Tool. Es reicht ja schon, dass man nun in Zukunft keiner Audioquelle mehr trauen kann…

Bild: Parker Byrd

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